Burnout - Prophylaxe / Beratung / Therapie

Die Leistungsanforderungen im Alltag und im Beruf werden immer größer. Menschen, die sich im erhöhten Maß einsetzen und immer höhere Leistungsansprüche an sich selbst stellen, laufen große Gefahr, sich selbst aus dem Blick zu verlieren. 

Aber auch die Arbeitsbedingungen haben sich in den letzten 20 Jahren drastisch verändert. Arbeitsplätze werden immer mehr zu Orten von Unsicherheit, Überforderung, Angst, Stress, Druck und Leid.

Wir hatten in den letzten 15 Jahren einen Anstieg von Burnout Patienten um 80 Prozent. Aktuelle Untersuchungen prognostizieren, dass wir in den nächsten 10 Jahren einen enormen Anstieg von psychischen Erkrankungen und Burnout zu erwarten haben.

Burnout bedeutet "ausgebrannt sein" und ist ein langer schleichender Prozess. Die typischen Symptome eines Burnout-Syndroms sind:

  • andauernde Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Leistungseinbruch 
  • Konzentrationsstörungen
  • Störungen des Magen-Darmtrakts
  • Entzündungen
  • Kopfschmerzen
  • Schuldgefühle 
  • Störung von Libido und Sexualität
  • regelmäßiger Alkoholkonsum
  • unregelmäßige und ungesunde Ernährung
  • Bewegungsmangel 
  • verminderte Sinnhaftigkeit
  • Gereiztheit, Überdruss, Antriebslosigkeit
  • Verlust von Mitgefühl
  • depressive Phasen 
  • Unfähigkeit, sich zu regenerieren

Sie sollten nicht zu lange warten. Desto fortgeschrittener der Burnout ist, um so langwieriger ist auch der Heilungsprozess. Wichtig ist, dass Sie lernen die Warnsignale Ihres Körpers frühzeitig zu verstehen, ernst zu nehmen und zu erkennen wann Sie Hilfe von Außen brauchen.

Eine Analyse Ihrer Arbeitsbedingungen ist wichtig, um zu erkennen welche äußeren Faktoren Sie krank machen. Aber auch die eigenen, vielleicht zu hohen, Ansprüche können Ihr Ausbrennen beeinflussen. 

In meinem Beratungskonzept kombiniere ich Methoden aus der Verhaltenstherapie und systemischen Therapie mit Entspannungstechniken und kreativen, nonverbalen Techniken. Wir beginnen mit einer systemischen Analysen Ihrer Lebensbereiche, klären Ihre Konflikte und schaffen neues Bewusstsein für Ihre Balance zwischen Berufs- und Privatleben.

Themenschwerpunkte:

  • Bestandaufnahme der aktuellen Beschwerden und Symptome
  • Analyse der Entstehungsgeschichte
  • Erkennen und benennen der Konfliktpotenziale
  • Analyse des Umfeldes
  • Beziehungsnetz
  • Unterstützungssysteme
  • Klärung der individuellen Maßnahmen wie Einzelcoaching, Wochenprogramm, Arbeitszeitgestaltung, ambulante Behandlung oder Kurklinik
  • Erkennen und achten der eigenen Bedürfnisse
  • Ziele und Visionen
  • Lebensbalance

In der Regel beträgt die Dauer einer Burnout Beratung mindestens 2 Stunden.

Daten und Fakten 

Bis zu 13 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland sind nach Schätzungen von Gesundheitsexperten und Krankenkassen von Burnout betroffen.

  • Laut einer Auswertung der Krankenkasse KKH-Allianz stieg der Anteil von Krankheiten wie Depressionen oder Burnout bei Krankschreibungen von 13 Prozent im Jahr 2009 auf 14,3 Prozent im ersten Halbjahr 2011.
  • 20% aller Erwerbstätigen erleben Burnout-ähnliche Phasen = jeder 5.
  • Ein Burnout verursacht nach Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Schnitt 30,4 Krankheitstage pro Jahr.
  • Bereits jeder fünfte Arbeitnehmer leidet unter gesundheitlichen Stressfolgen – von Schlafstörungen bis zum Herzinfarkt.
  • Jeder dritte Berufstätige arbeitet am Limit und fühlt sich stark erschöpft oder gar ausgebrannt.
  • Fast zehn Millionen Tage waren Erwerbstätige wegen Burnout-Symptomen in 2010 krankgeschrieben.
  • Das heißt: Rund 40.000 Arbeitskräfte fehlten über das ganze Jahr im Büro oder an der Werkbank, weil sie sich ausgebrannt fühlten.
  • Fachleute beziffern den Produktionsausfallkosten und verlorene Bruttowert-schöpfung in Deutschland auf rund 71 Milliarden Euro.
  • Daten und Fakten zur psychischen Gesundheit aus dem “Stressreport Deutschland 2012″
    • 2011 wurden bundesweit 59,2 Mio. Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen registriert.
    • Das ist ein Anstieg um mehr als 80 Prozent in den letzten 15 Jahren.
    • 41 Prozent aller Neuzugänge zur Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit waren auf psychische Störungen zurückzuführen.
    • Psychische Belastungen sind damit inzwischen Ursache Nummer eins für Frühverrentungen. Das Durchschnittsalter lag bei 48,3 Jahren.
    • 2006 wurden knapp 29 Mrd. Euro für die Behandlung psychischer Erkrankungen ausgegeben. Das waren 3,3 Mrd. Euro mehr als noch 2002.

Quelle: TK Gesundheitsreport & KKH-Allianz & WHO & Stressreport Deutschland 2012

 

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